Eine Kasse kann verschieden definiert werden
Die Kasse ist die Zahlungsstelle, wo Zahlungsvorgänge mit Bargel, Geldkarten, Schecks oder Kreditkarten erfolgen. Im SB-Einzelhandel (Supermärkte, Warenhäuser und andere Filialunternehmen) ist der Kassen -Bereich auch ein bevorzugter Verkaufsort (Point of Sale, man nennt es dann auch POS-Kasse oder POS-Kassen -Platz) für kleine Mitnahmeartikel wie Quengelware (Schokoriegel, Kaugummis, etc.) oder auch Tabakwaren. Das hat den Grund, dass hier der Reiz-Reaktions-Mechanismus besonders wirkt. Gerade bei Tabakwaren, die ja schon einen beträchtlichen Einkaufswert haben, kommt noch die Diebstahlvermeidung hinzu, weil die Waren im Bereich der Kasse ohnehin unter ständiger Aufsicht sind und bei nicht besetzter Kasse im vorgesehenen Regalsystem verschlossen sind. In den meisten Fällen wird an der Kasse für Verkäufe Bargeld entgegen genommen, ggf. wird Rückgeld oder eine Pfandgutschrift ausgezahlt. Bis zur Umsatzabrechnung des Tages wird das Bargeld sicher in einer Geldschublade verwahrt. Eben diese kann bei nicht bedienter Kasse von selbiger entfernt und an einem für Kunden nicht zugänglichen Ort aufbewahrt werden. Geldkarten und Kreditkarten werden von einem Kartenlesegerät ausgelesen, nach in Echtzeit erfolgter Bonitätsprüfung wird der zu zahlende Betrag vom Konto des Kunden abgebucht. Mit einer Unterschrift muss sich der Karteninhaber identifizieren, was anhand der Karte überprüft wird. Der Beleg für den Betrieb wird dann ebenfalls im Geldschubfach der Kasse hinterlegt, ist ebenso viel wert wie Bargeld und wird bei der Umsatzabrechnung natürlich berücksichtigt. Eine neue Art von Kasse ist die SB-Kasse, woran der Käufer die waren selbst einscannt und am Automaten mit einer Geldkarte bezahlt. In vielen Supermärkten gibt es auch eine sogenannte Schnellkasse, die reserviert ist für Kunden mit wenigen eingekauften Artikeln. Das verkürzt den Kundendurchlauf und ist dabei behilflich, dass mehr Kunden an der Kasse bedient werden können. Mit der leistungsfähigen Kassensoftware moderner Kassen und Kassensysteme können außer dem Kassier-Vorgang aber auch noch weitere Erfassungen getätigt werden. Die Arbeitszeiterfassung ist hierüber ebenso möglich, wie auch die Warenflusskontrolle über leistungsfähige Kassen erfolgen kann. Desweitern kann über die Kasse auch mit einer online-Verbindung jeder Verkauf ebenso an den Hauptsitz eines Betriebes übermittelt werden, wie auch die Daten der Gesamtabrechnung eines Tages gesendet werden kann. Das Bestellwesen kann natürlich auch von einer guten Kasse unterstützt werden. Eine innovative Kasse kann betrieblich also erheblich zur Kostensenkung und Kostenkontrolle beitragen. Dabei ist es unerheblich, ob ein großer Konzern mit zahllosen Filialen diese Kassen in einem Kassensystem nutzt, oder ob ein Einzelgeschäft nur eine einzige Registrierkasse dieser Art angewendet wird. Umgangssprachlich werden auch Zahlstellen bei Behörden oder Krankenkasse kurz Kasse genannt. Außerdem werden noch verschiedene Arten spezieller Kassen unterschieden. Die Handkasse ist eine Kasse, im Büro eines Betriebes, woraus für kleinere Barausgaben Geld entnommen werden kann. Viele Arbeitnehmer tun sich auch für eine Kaffee- oder Geburtstags- Kasse zusammen. Hier zahlt jeder regelmäßig einen vereinbarten Betrag ein, so dass mit dieser Kasse die abgesprochenen Vorhaben gezahlt werden können.
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