Registrierkassen sind im Handel noch ein mächtiger Trend
In etwa den letzten zwanzig Jahren hat sich viel verändert in der Landschaft des Einzelhandels. Frische Backwaren gab es ausschließlich beim Bäcker, im Supermarkt konnte man aus Backfabriken abgepacktes Brot bekommen. Aber selbst im Bäckerladen gab es nur einmal täglich die wirkliche Frische aus dem Backofen, nämlich im Laufe des Vormittags. Brötchen und helle Brotsorten waren als erstes fertig, dunklere Brote und verschiedene Kuchensorten kamen dann im Laufe des Vormittags in den Laden. Natürlich wurde seit jeher mit einer Kasse auch in der Bäckerei gearbeitet. Aber ein modernes Kassensystem, wie es heute in vielen Bäckereien zur Ausstattung gehört, davon hatte man noch keine Vorstellung. Nicht einmal die Kassenhersteller selbst. Die Entwicklung der Kassen von der manuellen Registrierkasse vor rund einhundert Jahren bis hin zu den elektronischen Registrierkassen der vergangenen zwanzig Jahre waren es nur wenige Jahrzehnte. Aber die weitere Entwicklung bis hin zu Netzwerkkassen, Kassensystemen und mobilen Kassen mit leistungsfähiger Kassensoftware dauerte noch kürzer. Inzwischen arbeiten viele Bäckereien mit modernen Kassensystemen, insbesondere dann wenn mehrere Filialen in einem Unternehmen zusammengehören. Ebenso rasant ging die Entwicklung mit weiterer Ausstattung eines Bäckereigeschäfts weiter. In den späten 1980’er Jahren gab es plötzlich in immer mehr Bäckereien Ladenöfen, worin über den ganzen Tag hinweg frische Brötchen gebacken wurden. Die Kunden waren begeistert und sind es heute auch noch. Denn den ganzen Tag über frische Brötchen wie am frühen morgen zu bekommen, ist sensationell. Filialbäckereien sind meist mit netzwerkfähigen Registrierkassen ausgestattet. Hierüber können täglich zu Geschäftsschluss Retourenerfassungen an die Verwaltung des Betriebes übermittelt werden. Auch die Bestellung jeder Filiale kann über die Kassensoftware der Netzwerkkassen im Kassensystem übertragen werden. Aber Einzelgeschäfte der Bäckereibranche sind häufig noch genauso mit einer Registrierkasse ausgestattet, wie andere kleine Fachgeschäfte im Handel auch. So erfassen viele, wenn nicht sogar alle Kioske mit Registrierkassen ihre Umsätze. Auch Fachgeschäfte aus Branchen wie Spielwaren, Sportbekleidung, Damenmoden oder Herrenausstattung arbeiten nach wie vor mit keinem Kassensystem und leistungsstarker Kassensoftware. Von der guten alten Registrierkasse scheinen sich viele nicht trennen zu mögen. Dabei sind moderne Kassensysteme nicht nur platzsparender zu platzieren. Über Touchscreen-Bildschirme ist genauso einfach die Erfassung von Verkäufen möglich, wie auch die statistische Verwaltung aller Warenbewegung und beispielsweise auch die Erfassung der Arbeitszeiten möglich. Da in den kommenden Jahren die Entwicklung von Kassensystemen und moderner Kassensoftware rasant weitergehen wird, dürften die guten alten Registrierkassen ohnehin früher oder später ausgedient haben, was natürlich schon jetzt die Anschaffung leistungsfähiger Netzwerkkassen und Kassensysteme sinnvoll erscheinen lässt. Denn schon heute sind im Kassensystem genutzte Kassen so anwenderfreundlich, dass auch Mitarbeiter im Minijob, die ja nicht so häufig im Geschäft sind, leicht mit der Kasse umgehen können. Die Einarbeitung geht schnell und verständlich, da die Kassensoftware sich über den Bildschirm quasi auch zum großen Teil selbst erklärt.
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